Allergielabor

Das allergologische Labor dient in erster Linie der Bestimmung spezifischer IgE-Antikörper im Blut (Serum), die gegen Allergieauslöser gerichtet sind.

Diese Antikörper, die in sehr niedriger Konzentration gebildet werden (Nanogramm pro Milliliter), entstehen als “fehlgeleitete” Immunreaktion des Abwehrsystems nach Allergenkontakt bei bestimmten Menschen, die dafür disponiert sind. Der labortechnisch sehr aufwändige Nachweis dieser Antikörper beweist noch nicht das Vorhandensein einer Allergie (s.o.), kann jedoch den Grad der Sensibilisierung gegen das Allergen quantitativ erfassen.

Dr. med. Uwe Zimmermann Pneumolog Allergologe Trier Luxembourg

Seit 2017 arbeiten wir mit dem vollautomatisierten Phadia Laborsystem 250 (ImmunoCAP) der Firma ThermoFisher.
ImmunoCAP ist eine höchst perfektionierte Technologie, die allgemein als Goldstandard anerkannt wird.

Die Allergen-Palette enthält (Stand: Juli 2017) über 650 Allergene und 90 Allergenkomponenten, die wir tagesaktuell bestimmen können. Die Zuverlässigkeit des sensiblen Systems ist außerordentlich und liefert eine ausgezeichnete Reproduzierbarkeit der Testergebnisse, zudem steht ein weltweit praktiziertes Qualitätskontrollprogramm zur Verfügung.

Die molekulare Allergiediagnostik mit Allergenkomponenten setzt dort an, wo das konventionelle Vorgehen seine Grenzen erreicht: Sie identifiziert nicht nur die übergeordnete Allergenquelle (z.B. die Birkenpolle), sondern die für die Sensibilisierung relevanten Allergenkomponenten, einzelne Proteinmoleküle dieser Quelle, bei der Birke (Betula verrucosa) u.a. rBet v 1 als Haupt- oder Majorallergen. So kann sich die Diagnose auf wesentlich differenziertere Untersuchungsergebnisse stützen.

Allergenkomponenten sind auch wichtig für die Identifizierung von sog. Kreuzreaktionen, z.B. eine Birkenpollen assoziierte Nahrungsmittelallergie (Apfel, Erdnuss). Die Einschätzung des Schweregrades einer primären Nahrungsmittelallergie, z.B. das Vorhandensein der Erdnusskomponente Ara h 1, Ara h 2, Ara h 3 als Hinweis für zu erwartende schwere Reaktionen, gelingt ebenfalls besser. Zunehmende Bedeutung hat die molekulare Allergiediagnostik auch bei der Identifizierung der Personen, die für eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierungstherapie) gut oder eher schlecht geeignet sind (Konstellation der Major- und Minorallergene).

Kontakt

Kontakt:
Dr. med. Uwe Zimmermann
Weberbach 66, 54290 Trier
Tel: +49 (0) 651 74445
Fax: +49 (0) 651 41211
kontakt@pneumologicum.eu

Sprechzeiten:
Mo – Fr: 07.30 bis 12.00 Uhr
Mo: 15.00 bis 18.00 Uhr
Do: 16.00 bis 19.00 Uhr

Die Praxis ist vormittags geöffnet bis 13.30 Uhr

Hyposensibilisierungstherapie:
Vormittags bis 11.15 Uhr
Nachmittags bis 30 Minuten
vor Ende der Sprechzeit (s.o.)

Termine nur nach Vereinbarung!